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bodymemory



Zentrum für Bewegung und embodiment Forschung

Was ist bodymemory?

Der Begriff bodymemory – Körpergedächtnis steht für die Überzeugung, dass alle unsere Erfahrungen im Körper abgespeichert werden. Manche Erfahrungen vergrößern, andere verringern tendenziell unsere persönliche und soziale Handlungsfähigkeit (Ermächtigung versus Entmächtigung/Ohnmacht). Voraussetzung für eigenes Handeln ist Vertrauen (in sich selbst, in die Umwelt). Letzteres kann über gezielte Körpererfahrungen wieder aufgebaut werden. Die im Kurs gemachten neuen Erfahrungen sind nachhaltig, da sie die Möglichkeit eröffnen alte Handlungsmuster mittelfristig aufzulösen. Werden Erfahrungen auf der Körperebene abgespeichert und verankert, haben sie das Potential dauerhafte Wirkungen zu erzielen.

Unter bodypolitics verstehen wir eine Körperarbeit mit konkreten politischen Zielen, wie etwa Menschen in ihrem Handeln nachhaltig zu stärken, so dass sie ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen und ihre Bedürfnisse besser artikulieren und verfolgen können. Dadurch wird die persönliche, soziale und politische Handlungsfähigkeit gestärkt. Ich gehe von einem direkten Zusammenhang zwischen körperlicher, sozialer und politischer Stärkung des eigenen Selbst – Empowerment – und politischer Toleranz zwischen Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft aus. Die Begegnung auf der Körperebene rückt den Menschen in das Zentrum, unabhängig von seiner Herkunft, seiner ökonomischen Situation oder seiner Qualifikation. Daher sind unsere Angebote genauso an Menschen mit deutschen Wurzeln gerichtet.

Methoden

In der bodymemory Arbeit wird in der Gruppe die eigene Anatomie erfahrbar gemacht, wodurch Menschen wieder mit sich selbst in Kontakt kommen und ihren Körper neu und positiver entdecken können. In Bewegung und durch eigenes Erspüren werden Körpersysteme wie Knochen, Muskeln, Flüssigkeiten erforscht.
In den bodymemory Basic Kursen ist die Erfahrung der eigenen Stabilität und Aufrichtung sowie des eigenen Bewegungs- und Handlungsraumes zentral und Voraussetzung für die Arbeit mit der eigenen Flexibilität.
bodymemory ist keine Therapieform, sondern im Bereich der Körper- und Bewegungspädagogik anzusiedeln. bodymemory kann jedoch auf eine Therapie vorbereiten oder laufende Therapien begleiten.
Grundlage der bodymemory-Kurse ist die Methode Body-Mind Centering® (BMC), die seit den 1970er Jahren von der Begründerin von BMC®, der US-Amerikanerin Bonnie Bainbridge Cohen, und ihren KollegInnen und SchülerInnen erforscht wird (www.bodymindcentering.com). Aktuell wird BMC in mehreren Kontinenten und zahlreichen Ländern gelehrt und vielfältig eingesetzt, beispielsweise im therapeutischen und im kreativen Bereich.

Für den Bereich Flucht und Migration haben wir die bodymemory Basic Ausbildung entwickelt, die wir in Deutschland sowie auch international anbieten. Im Unterschied zu BMC ist sie zielgruppenspezifisch und mit dem Fokus auf einer Reduzierung (traumatischer) Belastungen ausgerichtet. Sie ermöglicht ein "Train the Trainers Programm", so dass die Methode von geschulten Kräften vor Ort an andere weitergegeben werden kann.

Der Name Body-Mind Centering und BMC sind geistiges Eigentum der Begründerin der Methode Bonnie Bainbridge Cohen und des Ausbildungszentrums für Body-Mind Centering.

Zu erwartende Ergebnisse
Die Arbeit eröffnet neue Ressourcen, um mit emotionalem Stress besser zurechtzukommen, für die Alltagsbewältigung und um (traumatische) Erlebnisse besser zu verarbeiten. Bei längerfristiger Teilnahme kann die Selbstwirksamkeit (self-efficacy) und die eigene Handlungsmacht erhöht werden. Das Angebot dient der Schmerzreduktion und der Prävention. Kopfweh, Migräne, Rücken-, Nackenschmerzen und Durchschlafprobleme können durch die Körperarbeit reduziert werden. Vitalität, intrapsychisches Gleichgewicht, soziale Extrovertiertheit und Konzentrationsfähigkeit sind in bisherigen bodymemory-Kursen nachweislich gestiegen. Ebenso konnten deutliche Verbesserung des Körperbildes festgestellt werden, wodurch die Handlungsermächtigung (agency) der Kursteilnehmerinnen deutlich erweitert werden kann.

BMC Organisation und Verbände
Dachverband: www.bodymindcentering.com; www.bmcassociation.org
Body-Mind Centering® Verband Glia Deutschland : www.bodymindcenteringverband.org
BMC Ausbildungen Deutschland: www.moveus.de

BMC wird weltweit gelehrt, u.a. in Frankreich, Italien, England, Polen, der Slovakei, Brasilien, Japan (siehe www.bodymindcentering.com/licensed-training-organizations)

Ausbildungen weltweit
Zu den BMC Ausbildungsprogrammen siehe bodymindcentering.com/programs

Bücher, Interviews oder Publikationen
Bainbridge Cohen, Bonnie: Sensing, Feeling, and Action 2012 (3. Aufl.)
Publisher: Contact Editions, 155 photos/illustrations
Nähere Informationen unter bodymindcentering.com/store bmcassociation.org/Publications

Aktuelles


GEDENKEN

Was in Hanau passiert ist, ist entsetzlich und widerspricht unserem Verständnis eines menschlichen Miteinanders. Wir denken an die Opfer, ihre Angehörigen, Freunde und Bekannte.

Montag, 2.März, 19.00

"bodymemory" - Krieg, Körpergedächtnis, Körperbildskulpturen
Einführung in körperzentrierte Abgrenzungs- und Stabilisierungstechniken zum Umgang mit konflikthaften Themen
Beatrice Schlee, Politikwissenschaftlerin, Körper- und Bewegungspädagogin
Wie wirken sich traumatische Erfahrungen von Konflikt und Flucht auf das Körpergedächtnis aus? Erzählen sog. Körperbildskulpturen die politische Biographie der Betroffenen? Im Vortrag werden Körpertonbildskulpturen von geflüchteten Frauen gezeigt, die erste Rückschlüsse auf die Verknüpfung von Innenwelt und Außenwelt erlauben. Nach dem Vortrag erforschen wir in einem Praxisteil, wie unsere Körper unsere Umgebung erfahren und wie wir uns in einem konflikthaften Umfeld abgrenzen können. Wir betrachten die Konflikttextilien und Körperbildskulpturen der Ausstellung und ihre Wirkung auf uns. Die Teilnehmer/-innen erfahren körperzentrierte Abgrenzungs- und Stabilisierungstechniken, die sie unterstützen können, sich im öffentlichen Raum mit konflikthaften Themen auseinanderzusetzen.
https://www.bodymemory.de/panel/pages/kurse/ijijijijij/file/2019_12_poesie_des_naehens.jpg/edit, https://www.bodymemory.de/content/6-kurse/5-ijijijijij/2019_12_poesie_des_naehens2.jpg?1579037513

*Termine: Montag, 2.3.2020 19.00-21.45,
Ort: Theatersaal Schwarzes Kloster (VHS), Rotteckring 12, 79098 Freiburg
kostenfrei!!
Anmeldung über https://vhs-freiburg.de/index.php?id=119&tx_news_pi1%5Bnews%5D=594&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=69d5ae8858566c51fbc9b73e9efa35ae

Wir freuen uns sehr über einen 2. Platz bei der 7th Biennial Cambridge International Mental Health Conference, Centre for Mental Health Research in association with the University of Cambridge, Clare College. cmhr-cu.org/conference/programme-2019 im Rahmen der Poster presentation "War and flight can leave traces in the memory of the body of refugees but they are not irreversible" am 6. 9. 2019 in Cambridge (UK)
bodymemory.de/content/9-weitere-informationen/poster-ca-conference-bodymemory-project_schlee-holling-stolwijk-aslan-a0.pdf?1579002595.
Im Bild Beatrice Schlee mit bodymemory Kolleginnen Lucie Stolwijk und Clara Holling (v. rechts)



Angebote




Weitere Termine:


Träger-Netzwerke


Träger

Netzwerke

  • Common Bond Institute, Trainernetzwerk für eine Gruppe von Flüchtlingen und jungen Freiwilligen in Amman, Jordanien mit dem Ziel geflüchtete Frauen in ihrem Empowerment und ihrer Handlungsmacht (agency) u.a. durch einen körperzentrierten Ansatz zu unterstützen Common Bond Institute, Training
  • FREINEM (Freiburger Netwerk für Integrations- und Migrationsforschung) FREINEM
  • Freundeskreis Asyl Freiburg (FAF)
  • Interkultureller Verein FAIRburg e.V. FAIRburg
  • PAMF (Psychotherapeutische Anlaufstelle für Migranten), Freiburg

Forschung/Lehre


Vorträge, Ausstellungen

Aktuelles

Montag, 2.März, 19.00

Ausstellung von Körperbildskulpturen aus Ton von Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund aus einem Pilot-Forschungsprokelt mit der Kath. Hochschule Freiburg, Prof. Mone Welsche

im Rahmen der Ausstellung: "Konflikt-Textilien - Poesie des Nähens. 17.1.2020-7.3.2020, Schwarzes Kloster (Galerie, VHS), 10-18 Uhr. Rotteckring 12, 79098 Freiburg. Anmeldung unter info@bodymemory.de oder unter VHS Kurs Nr. 201.210.502.

Vortrag mit Praxisteil: "Krieg, Körpergedächtnis und Körperbildskulpturen"

"Bodymemory" - Krieg, Körpergedächtnis, Körperbildskulpturen
Einführung in körperzentrierte Abgrenzungs- und Stabilisierungstechniken zum Umgang mit konflikthaften Themen
Beatrice Schlee, Politikwissenschaftlerin, Körper- und Bewegungspädagogin
Wie wirken sich traumatische Erfahrungen von Konflikt und Flucht auf das Körpergedächtnis aus? Erzählen sog. Körperbildskulpturen die politische Biographie der Betroffenen? Im Vortrag werden Körpertonbildskulpturen von geflüchteten Frauen gezeigt, die erste Rückschlüsse auf die Verknüpfung von Innenwelt und Außenwelt erlauben. Im Vortrag werden die Zusammenhänge von Trauma und Körper und erste Forschungsergebnisse einer Pilotstudie zum Thema Körperbild und Flucht und ihre Folgen aufgezeigt.
Nach dem Vortrag erforschen wir in einem Praxisteil, wie unsere Körper unsere Umgebung erfahren und wie wir uns in einem konflikthaften Umfeld abgrenzen können. Wir betrachten die Konflikttextilien und Körperbildskulpturen der Ausstellung und ihre Wirkung auf uns. Die Teilnehmer/-innen erfahren körperzentrierte Abgrenzungs- und Stabilisierungstechniken, die sie unterstützen können, sich im öffentlichen Raum mit konflikthaften Themen auseinanderzusetzen.

Termine: Montag, 2.3.2020 19.00-21.45,
Ort: Theatersaal Schwarzes Kloster (VHS), Rotteckring 12, 79098 Freiburg
kostenfrei!!

Anmeldung über https://vhs-freiburg.de/index.php?id=119&tx_news_pi1%5Bnews%5D=594&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=69d5ae8858566c51fbc9b73e9efa35ae

Konferenzen

Wir freuen uns sehr über einen 2. Platz bei der 7th Biennial Cambridge International Mental Health Conference, Centre for Mental Health Research in association with the University of Cambridge, Clare College. cmhr-cu.org/conference/programme-2019. Poster presentation "War and flight can leave traces in the memory of the body of refugees but they are not irreversible" am 6. 9. 2019 in Cambridge (UK)!
bodymemory.de/content/9-weitere-informationen/poster-ca-conference-bodymemory-project_schlee-holling-stolwijk-aslan-a0.pdf?1579002595

Im Bild Beatrice Schlee mit bodymemory Kolleginnen Lucie Stolwijk und Clara Holling (v. rechts)

Termine

Lehre

WS 2019/2020 : Seminar "Beziehungsorientierte Bewegungspädagogik" gemeinsam mit Prof. Mone Welsche und Ben Beck. Thema: Embodiment als Wissenschaftsdisziplin und Body-Mind Centering in der sozialen Arbeit, Katholische Hochschule Freiburg.

SS 2020 Seminar "Körperzentrierte Ansätze und ihr Potential in der Sozialen Arbeit: Eine Ermutigung zum aufrechten Gang"
gemeinsam mit Dr. Birgit Susanne Lehner (Gesundheits- und Arbeitswissenschaftlerin, Akademische Rätin Pädagogische Hochschule) und Olivia Maridjan-Koop (Feldenkrais Practitioner und Tänzerin) an der Evangelischen Hochschule Freiburg: Embodiment und körperzentrierte Ansätze

Forschungsprojekte

Als Wissenschaftlerin habe ich mich intensiv mit Prozessen der Aufarbeitung der Vergangenheit nach politischen Konflikten und insbesondere dem Thema Traumatisierung durch politische Gewalttaten befasst. Insbesondere setze ich mich mit den Auswirkungen autoritärer Staaten auf die Handlungsfähigkeit bzw. Ohnmacht und Apathie von Individuen auseinander.

Aktuelle Forschung zu den Auswirkungen autoritärer Herrschaft, von Konflikt, Krieg und Flucht auf das Körpergedächtnis. Agency, Kinesphere und Raumverhalten von Geflüchteten
In Kooperation mit der Katholischen Hochschule, Freiburg, Prof. Mone Welsche.

Erste Ergebnisse wurden bei der Tagung Körper-Kontakt in der Sozialen Arbeit in Bern und im psychosozialen Zentrum in Weil a. Rh. im Herbst 2018 vorgestellt.
Vorträge zum Thema Embodiment und Trauma auf Konferenzen zu den Themen „Rethinking Violence, Reconstruction and Reconciliation“ in Indianapolis/USA, „Transgenerational Trauma: Communal Wounds and Victim Identities“ in Amman/Jordanien, sowie angesichts des 20- jährigen Jubiläums des Traumazentrums Refugio in München.

Methodik und Forschungsergebnisse werden in folgendem Artikel dargestellt werden: Schlee, Beatrice/Welsche, Mone: "Does the body tell the political story? The impact of war and flight on the agent bodies of refugee women in Germany", in: „Case Studies in Embodied Research Methods ein, hrsg. v. Jennifer Tantia. London: Routledge 2020.
Mein Dank gilt daMigra, Invia und von Südwind e.V., die die Forschungstätigkeit unterstützen.

Abgeschlossenes Studienprojekt 2018/2019 an der Evangelischen Hochschule, Freiburg, von Prof. Sabine Allwinn: Evaluation körperbezogener Kurse für Menschen in prekärer Lebenssituation.

Seit 1998 bin ich als Gastdozentin an verschiedenen Universitäten und Hochschulen in Deutschland (Evangelische Hochschule Freiburg, Katholische Hochschule Freiburg, Universität Freiburg, Rostock, Heidelberg, Marburg) und Jordanien (German-Jordanian University) tätig, u.a. zum Thema Körperwissenschaft in Verbindung zur Sozialen Arbeit. Ich betreue Bachelorarbeiten von StudentInnen des Liberal Arts and Sciences Program des University College Freiburg (UCF).

Wissenschaftliche Artikel und Bücher
Fuchs, Thomas 2012: “The Phenomenology of Body Memory”, Body memory, metaphor and movement. Koch, Sabine C./Fuchs, Thomas/Summa, Michaela/Müller, Cornelia (eds.). Amsterdam, Philadelphia: John Benjamins P. V., 9-22. The phenomenology of bodymemory
Kesselring, Rita 2017: Bodies of Truth: Law, Memory and Emancipation in Post-Apartheid South Africa. Stanford: Stanford University Press. Rezension von Beatrice Schlee unter https://journals.sub.uni-hamburg.de/giga/afsp/article/view/1027/1034
Kidron, Carol A.: “Sensorial Memory. Embodied Legacies of Genocide”, A Companion to the Anthropology of the Body and Embodiment. Mascia-Lees, Frances E. (ed.). Chichester, West Sussex, U.K.; Malden, MA: Wiley-Blackwell, 451-466.
Krause, Sharon R. 2011 : "Bodies in Action: Corporeal Agency and Democratic Politic"s, Political Theory, Vol. 39, No. 3 (June 2011), 299-324, www.jstor.org/stable/23036147 Accessed: 08-12-2015.
Levine, P. (2015). Trauma and Memory: Brain and Body in a Search for the Living Past: A Practical Guide for Understanding and Working with Traumatic Memory. Berkely: North Atlantic Books.
(2020 forthcoming): Schlee, Beatrice, Welsche, Mone: “The somatic impact of war and flight on the agent bodies of refugee women in Germany: A mixed-method approach including movement and body image sculptures”, Tantia, Jennifer (ed.): Embodied Research Methods, Vol. II, Embodied Research Methods Cases. Routledge: London.
(2018): book review: Smith, Catherine (2018 , Resilience and the Localisation of Trauma in Aceh, Indonesia, International Quartely for Asian Studies, 149-153.crossasia-journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/iqas/issue/view/636
Van der Kolk, Bessel: The Body keeps the Score. Mind, Brain and Body in the Transformtion of Trauma. Penguin Books 2014.

Team


Beatrice Schlee

Körper- und Bewegungspädagogin und Politikwissenschalftlerin, berufsbegleitende Aus- und Fortbildungen in Body-Mind Centering seit 2000: Jahresprogramm 2000-2001, BMC-Somatic Movement Educationer Programm (2008-2011), BMC-Practitioner Programm (2008-2013) . Weiterbildung im elementaren Tanz, Improvisationstanz, Tanztheater seit 25 Jahren.
Ich habe drei Jahre in Afrika, hauptsächlich in Simbabwe und Sambia an verantwortungsvoller Stelle in der Entwicklungszusammenarbeit gearbeitet. Forschertätigkeit in Krisenregionen wie der DR Kongo. Als Politikwissenschaftlerin interessieren mich die Themen Vergangenheitsaufarbeitung nach politischen Konflikten und die Zusammenhänge zwischen physischer und psychischer Gewalterfahrung in autoritären Staaten, Traumatisierung durch politische Gewalterfahrung und Auswirkungen auf das soziale und politische Verhalten (Apathie, Entmächtigung-agency).
Am University College Freiburg konnte ich 2016 als Dozentin neueste Erkenntnisse der Hirnforschung mit dem Thema Körperwissenschaften (embodiment) und sozialer und politischer Psychologie verbinden.
2017 habe ich an der Evangelischen Hochschule in Freiburg und an der German-Jordanien University in Amman Department Social Work (Professional Diploma with Refugees and Migration) Einführungen zum Thema Embodiment aus theoretischer und praktischer Sicht gegeben. Vortrag zum Thema "Bodypolitics: The Impact of Bodywork to Support Democratic Agency" auf der 6th Annual International Conference on Transgenerational Trauma: Communal Wounds and Victim Identities (12-14. Oktober Amman, Jordanien, link: http://cbiworld.org/conferences.
Workshops in Jordanien für geflüchtete Syrerinnen und Medizinstudenten in Amman und Irbid.
Ich bin Teil einer Trainergruppe, die eine Gruppe von geflüchteten Frauen in Safe Spaces in Amman und Irbid durch Body-Mind Centering unterstützt Common Bond Institute, Training. Training of Trainers von jordanischen Medizinstudentinnen.
Durch meine langjährige Tätigkeit am Arnold-Bergstraesser Institut für kulturwissenschaftliche Forschung in Afrika, Asien, Lateinamerika und meiner Tätigkeit als Dozentin an verschiedenen Universitäten (seit 1997) bin ich mit der Lebensrealität in Entwicklungsländern und den Fluchtursachen vertraut.
Initiatorin und Organisatorin gemeinsam mit dem Arnold-Bergstraesser Institut, Caritas international und der Katholischen Hochschule der Konferenz "Housing and Integrating Refugees: Innovative Best Practices from Around the Globe" (26./27.4. 2018 in Freiburg) an der internationale WissenschaftlerInnen, PraktikerInnen (Haupt- und Ehrenamtliche) sowie Menschen, die im Regierungspräsidium Freiburg, im Amt für Migration und Integration und beim UNHCR tätig sind, gemeinsam diskutiert haben.
Ich spreche fließend englisch, französisch und spanisch. Ende der 90er Jahre war ich in der Asylberatung (Dokumentation und Begleitung von Anhörungen) tätig und habe bei Traumatherapiesitzungen gedolmetscht.

Lucie Stolwijk

Ich bin Lucie, komme ursprünglich aus Luxemburg und habe Soziale Arbeit mit internationalem Profil in Freiburg studiert. Wie ich zu bodymemory kam, hat einigen Zufällen zu verdanken. Vor allem ist es jedoch meine Neugierde und Faszination am Zusammenspiel von Körper und Psyche, und wie ich diese Relevanz nun immer mehr durch die Praxis und die Wissenschaft kennenlerne. Kurz nachdem ich die Methode selbst erfahren habe, war ich von der Effektivität von nur kleinen Übungen in erfahrbarer Anatomie und in Bewegung begeistert. Im Hinblick auf meine Kenntnisse der Sozialen Arbeit sehe ich hier großes Potential, von dem viele Menschen profitieren können um u.a. gestärkt mit den gesellschaftlichen Anforderungen umzugehen. Die Körperarbeit ermöglicht intensive Begegnung mit sich selbst und mit anderen Menschen, währenddem der biografische Hintergrund keine Rolle spielt. Ich bin davon überzeugt, dass der Zugang zu körperzentrierten Angeboten auch für sozial benachteiligte Personengruppen möglich sein muss und bin daher sehr froh, mich mit dem Team von bodymemory dafür einzusetzen.

Clara Holling

Mein Name ist Clara, ich habe den Bachelor of Liberal Arts and Sciences, mit dem Schwerpunkt „Governance“ in Freiburg studiert. Themen wie politische Gewalt, die Benachteiligung bestimmter Bevölkerungsgruppen, Konflikttransformationen und Migrationsprozesse zählten zum Fokus meines Studiums. Während dieser Zeit habe ich mich als Tanzlehrerin für geflüchtete Kinder und Jugendliche engagiert und mich intensiv mit den Auswirkungen von Gewalt auf Bevölkerungsgruppen wie z.B. Geflüchtete beschäftigt. Darüber ist mein Interesse für die Verbindung von Körper und Psyche gewachsen.
Seit meiner Kindheit begeistert mich der Tanz. Momentan mache ich eine Tanzausbildung bei motion*s in Berlin/Kreuzberg.
finde die beiden Sätze oben irgendwie zu random. Vllt lieber: Der Tanz begeistert mich seit meiner Kindheit und momentan absolviere ich eine Ausbildung in dem Bereich bei motion’s in Berlin/Kreuzberg nach.

Beatrice habe ich als Seminarleiterin am University College Freiburg, in einem Seminar zur Verbindung von embodiment und Governance kennengelernt. Ich habe schnell gemerkt, dass bodymemory die ganz spezielle Kombination meiner Interessen vereint und sehe einen großen Wert in der körperzentrierten Arbeit mit benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Durch die Tanzausbildung merke ich selbst, wie belebend und zentrierend die intensive Beschäftigung mit dem eigenen Körper in Bewegung sein kann und sehe großes Potential in unserer Arbeit, Personen in schwierigen Lebenssituationen effektiv zu unterstützen und zu stärken.


Kontakt


bodymemory
Dr. phil. Beatrice Schlee

Impressum/Datenschutz


Dr. phil. Beatrice Schlee
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Lorettostr. 45
79100 Freiburg
GERMANY

Telefon: (0049) 761 50369937
E-Mail: info[at]bodymemory.de

Datenschutzerklärung

Verantwortlich für den Inhalt gem. § 55 Abs. 2 RStV: Beatrice Schlee, s.o. Bildrechte: Beatrice Schlee

Alle Graphiken (graphic recording) stammen von Ludmilla Bartscht, Evident Elephant anlässlich eines bodymemory workhops im Rahmen des Fachtags zum 25-jährigen Julibläum von Amica e.V.

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